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Das war...

Ihr wart dabei? Hier gibt es Berichte über vergangene Highlights. Schickt uns eure Berichte und Fotos, dann können wir gemeinsam lebendige Geschichte schreiben!

Eigentlich hätte alles anders kommen sollen...

Das hat echt Spaß gemacht! Neue Menschen, neue Erfahrungen, tolle Dozent*innen - Beim Chorleitungs-Lehrgang in Dahme war alles dabei. Wir freuen uns, dass sich so viele auf den Weg gemacht haben, um unsere Posaunenchöre weiter zu unterstützen!

 

Eigentlich hätte alles anders kommen sollen...

Vier Kinder der Jungbläsergruppe Gransee (Brandenburg) freuten sich auf die Sommer-Bläserfreizeit. Doch kurz vor Start hieß es: Abgesagt. Die aktuelle Verordnung erlaube es nicht. - Da schlossen sich Eltern und Kantorin Maraike Schäfer zusammen und schnell ergaben sich Möglichkeiten, die Bläser-Freizeit bei uns für unsere Kinder stattfinden zu lassen.

Die Räume im Freien gab es genug und auch für Einzel- oder Theorieunterricht im Innenraum gab es Ideen (Kirche, Seminarraum, überdachte Freiluftbühne). Die Verpflegung wurde zugesagt:„Wir kochen für Euch!“ (Eltern)

Ein aufregendes und interessantes Ferienprogramm in der letzten Ferienwoche würde doch Kindern und Familien gleichermaßen gut tun.

Aus der Not eine Tugend

Wir luden nun statt vier Kinder alle Jungbläser unser Gruppe ein: Wer hat Zeit vier Tage von 8.30 Uhr – 16.30 Uhr in der letzten Ferienwoche gemeinsam zu musizieren? Eine große Freude: Alle neun Kinder sagten zu! Die Kinder, die noch zu jung zum Auswärts-Übernachten waren, konnten ja auf diese Art und Weise ganz entspannt mit dabei sein. Geschlafen wurde im heimischen Bette! Auch zwei Kinder, die neu anfingen, wollten trotz Einschulung am Samstag mitmachen. Mittlerweile hatte sich die Lage für Unterricht im Ensemble erneut zu unseren Gunsten geändert. So trafen sich nun insgesamt 11 Kinder und zwei zusätzlich schnell gefundene Mitarbeiterinnen zur Rüste.

Großer Dank gilt erneut Landesposaunenwartin Barbara Barsch (Zehdenick) und auch Bettina Arndt (Oberkrema). Dankeschön zudem an die exzellenten Köche, fleißigen Menschen hinterm Grill und tollen Kuchenbäckerinnen!

Unsere Rüsttage

In morgendlichen Andachten hörten wir von dem kleinen mutigen Hirtenjungen David, der den Riesen Goliath besiegte und später einmal ein großer König werden sollte. Er ist der Komponist vieler Psalmen (Lieder) und für uns Musiker deswegen besonders wichtig. In Psalm 150 heißt es: Lobt ihn mit Posaunen! - Da sind wir Posaunenchöre auch mit gemeint!

Auch unser neuer Pfarrer Sebastian Wilhelm war spontan mit dabei. Er betete und sang mit uns u.a. den Kanon: Bruder Jakob, hörst Du nicht die Glocken?

Diese besungenen Glocken sahen wir auch bei einer Turmbesteigung am Freitag in echt: Lange hohe Treppen mussten dazu erklommen werden. Der schöne weite Ausblick von der Aussichtsplattform war Belohnung für den erwiesenen Mut. Ein Highlight für viele der Kinder.

Das erlebt man auch nicht alle Tage. Ein Radioteam von Antenne Brandenburg interviewte uns zufälligerweise und sendete einen Beitrag über uns. Das war cool! „Vielleicht kommen wir dann ja ins Fernsehen?“ (Jungbläser).

Das Wichtigste und Schönste der Rüste

Viele lehrreiche Stunden an Unterricht und Spielen füllten die Tage aus. In der Gruppe der Fortgeschrittenen ging das Notenlesen nun schneller, die Töne sprachen besser an, neue Tonhöhen wurden bezwungen und aus dem Spielen von einer einzelnen Melodie wurde der große wunderschöne Klang des vierstimmigen Satzes. Das Lieblingsstück am Ende der Rüste: Choral ohne Worte. (Jürgen Pfiester)

Die Anfänger wiederum hatten bei ihren großen Geschwisterkindern schon heimlich auf der Trompete Töne ausprobiert und waren im strengen Sinne gar keine Anfänger der „Stunde Null“. Sie übten das genaue Zuhören und Nachspielen, Rhythmus, Notenlesen, Spielen auf dem Mundstück sowie das nun legendär gewordene Kinderlied „Der Kuckuck und der Esel“.

 An jedem Tag um 16 Uhr spielten wir uns gegenseitig vor was wir gelernt hatten und beendeten den Rüst-Tag mit dem Kanon: Ausgang und Eingang, Anfang und Ende, liegen bei dir, Herr, füll du uns die Hände.

Am Sonntag, den 9. August 2021 gestalteten wir zum Abschluss der Rüste den Gottesdienst mit Superintendent Uwe Simon. Wir sangen und feierten gemeinsam mit vielen anderen. Der Klang von 11 Bläsern füllte die große Akustik der Granseer Marienkirche und Eltern, Freunde, Verwandte und Gemeindemitglieder hörten uns und unserem Spiel zu.

In diesen Tagen ist die Jungbläsergruppe nun als Gruppe zusammen gewachsen und blickt fröhlich und hochmotiviert in die Zukunft. „Wir blasen gern zusammen und wollen noch viele mehr werden!“ (Jungbläser O-Ton)

Kantorin Maraike Schäfer
Kirchenmusikerin für den Sprengel Gransee

...wuchs selber im Posaunenchor Nörten-Hardenberg/Bishausen (Südniedersachsen) auf und spielte zu Schulzeiten auf der Posaune Filmusik rauf und runter im Blasorchester „Blasphobie“ in Göttingen.

Osteraktion in Berlin - Patenschaften für Krankenhäuser und Pflegeheime gesucht!

Corona und alles bleibt still? Aber doch nicht zu Ostern! Verschiedene Posaunenchöre zogen in Berlin durch Krankenhäuser, Alten- /Pflegeeinrichtungen, die sonst nicht durch regelmäßige Besuche abgedeckt sind. Bei Wind und Wetter! Dabei entstand die Idee, dass wir Posaunenchöre und Heime durch „Patenschaften“ in Kontakt zueinander bringen wollen. Also: Meldet euch bei euren Landes- oder Kreisposaunenwarten und lasst euch vermitteln!

 

Frohe Ostern! Der Herr ist auferstande, Halleluja!

Icon MediaDer Herr ist aufrestanden

Icon MediaErschienen ist der Herrlich Tag

Icon MediaKleiner Ostergottesdienst aus Potsdam mit Jungbläser-Aktion am Ende

Digitaler Gottesdienst zu Estomihi aus Potsdam

Frohe Weihnachten!

Die Landesposaunenwart*innen der Werke des EPiD haben euch wieder einen Gruß eingespielt. Bleibt behütet!

Nachlese zum 60.-jährigen Bestehen des Posaunenchores Straupitz/Neu Zauche

Schon Anfang des Jahres 2020 planten wir unser Jubiläum für den 24.10.2020. Vor 10 Jahren feierten wir das 50. Bestehen gemeinsam mit so manchem Gründungsmitglied, früheren Mitgliedern sowie Bläsern und Bläserinnen unseres Partnerposaunenchores aus Gangelt. Dieses Jahr werden sie nicht dabei sein und so manches Gründungsmitglied lebt nicht mehr. Wir waren uns alle einig und sehr froh darüber, dieses Fest vor 10 Jahres würdevoll begangen zu haben.

Doch wie soll es nun zum 60. Jubiläum werden? Ganz so groß wollten wir es nicht feiern. Uns kam die Idee, von allen die Lieblingsstücke zu spielen. So machten wir uns ans Proben und Vorbereiten, gemeinsam mit unseren langjährig Unterstützenden aus dem Posaunenchor Werben. Die Pandemie hat uns dabei zunächst gestoppt, dann wieder die Zeit zum Proben verschafft, da Dienste im Gottesdienst und Feste abgesagt wurden.

So reifte unser Plan für eine musikalische Abendandacht „Lieblingsstücke“ mehr und mehr zu einer runden Sache. Dann gingen die Corona-Zahlen wieder nach oben und wir trauten uns nicht, viel Werbung für unsere Abendmusik zu machen, da es unklar war, ob unsere Andacht nun stattfinden kann oder nicht. Zum Glück bietet die Schinkelkirche genug Raum und Platz. 

Endlich war es soweit und es fand sich sogar noch Verstärkung vom Posaunenchor aus Eltersdorf ein. Mit unseren „Lieblingsstücken“ bekam das Konzert eine sehr persönliche Note. Jede und jeder machte sich Gedanken, warum er oder sie dieses Stück ausgesucht hat. Auch unser Alfons schlug bei „seinem“ Lied die Trommel im Takt. Da spielte sein Down-Syndrom gar keine Rolle mehr. Er war sichtlich stolz.

Wir alle konnten stolz sein, denn das Konzert hat sehr gut geklappt. Wir haben den Zuhörenden vermittelt, dass wir alle aus Freude an der Musik und der Gemeinschaft spielen und Gottes Botschaft in Hörweite bringen.

Birgit Kaselow
Leiterin Posaunenchor Straupitz/Neu Zauche

Hier wird mit viel Spaß und Eifer musiziert: Jungbläser*innen in Gransee lernen Trompete, Euphonium und Posaune

Mittlerweile neun Kinder treffen sich jede Woche am Dienstag im Gemeindehaus in Gransee, um gemeinsam mit Landesposaunenwartin KMD Barbara Barsch (Zehdenick) und Kantorin Maraike Schäfer zu blasen. „Stellt Euch vor ihr haltet eine Kerze in der Hand und lasst diese leicht flackern“, so erklärt Frau Barsch den Kindern den gleichmäßigen Luftstrom der eine schöne Tongebung später ermöglichen soll.

Alle sind mit Freude dabei und schon summt und brummt und zischt es aus den Mündern. Recken und Strecken des ganzen Körpers gehört genauso dazu, wie die Musiktheorie, - das Erlernen der Notennamen und Rhythmus -  und Instrumentenkunde und geistliche Andachten.

Einmal im Monat hat jedes Kind Einzelunterricht bei der studierten Trompeterin Frau Barsch; an den anderen Dienstagen wird miteinander in der Gruppe musiziert. Hier kommt es nun auch auf das Hören aufeinander und gemeinsame Anfangen und Aufhören der Töne an.

Die meisten der Kinder spielen auf besonders angefertigten Kinderinstrumenten, die in der Bauweise kompakter sind, für die Kinder einfacher zu halten und den Ton gut und einfach ansprechen lassen. Diese werden dankenswerterweise vom Posaunendienst verliehen.

Vom 21. Oktober bis zum 25. Oktober 2020 fuhren einige der Kinder mit Frau Schäfer gemeinsam in das schöne Blankensee im Spreewald, um fünf Tage auf einer Bläserrüste der Landeskirche sich gemeinsam mit Alt und Jung aus Berlin und Brandenburg zurüsten zu lassen.

Mit morgendlichem Weckdienst durch das laute vierstimmige Blasen von Morgenchorälen der gutgelaunten Mitarbeiter startet für gewöhnlich hier jeder Tag. Das gefiel Jakob gut: „Da bin ich vor Freude fast aus dem Bett gefallen!“ Danach gab es auch diesmal eine 15 minütige Andacht draußen auf der Wiese mit Morgenliedern, Psalmen, Gebeten und geistlichen Impulsen zu Themen der Bläser: Wo kommen denn Posaunen in der Bibel vor? In Psalm 150, 3 steht: Lobet ihn mit Posaunen, und als Bläser wollen wir mit unserem Blasen den Menschen Gottes Liebe weiter zu sagen.

In verschiedenen Gruppen wurde tagsüber eifrig und lange unter fachkundiger Anleitung nach den persönlichen Leistungsständen eingeteilt geprobt. Jeder machte dadurch intensive Fortschritte auf seinem Instrument und wer auf dem Gelände umherging hörte das Blasen von allen Seiten. Anfänger lernten lange Töne auszuhalten, viel gestützte Luft ausströmen zu lassen und fünf erste Töne zu spielen. Das reicht schon aus für einige Lieder, wie u.a. „Der Kuckuck und der Esel“ Andere lernten Kanon spielen („Der Hahn ist tot“) und seine eigene Stimme nicht zu verlieren, während die anderen ihre spielen.

In der Freizeit wurden bevorzugterweise liebevoll die drei Esel und Ponnys auf dem Gelände gestreichelt und gefüttert, Tischtennis, Volleyball und Fußball gespielt oder dem Blankensee ein Besuch abgestattet. Das Abendprogramm bestand aus Gesellschaftspielen, einem Vortragsabend des Posaunisten Michael Knake, -der seine sieben verschiedenen Posaunen im Gepäck hatte - , einem Filmabend mit unterhaltsamen Programm des berühmten Blechbläserensembles „Mnozil Brass“ und einer Nachtwanderung mit Stockbrot am Lagerfeuer. Der Sonntag schloss mit einem gemeinsamen Gottesdienst aller Gruppen ab und jeder präsentierte den Mitbläsern und angereisten Familienmitgliedern und Freunden etwas aus dem neugewonnenen musikalischen Repertoire.

Trotz der Coronapandemie war die Rüste nach anfänglichem Hin und Her der damaligen Verordnung möglich, denn das Gelände bot genügend Weitläufigkeit für die 25 Teilnehmer und Mitarbeiter, und die Abstände konnten eingehalten werden. Soviel wie möglich wurde bei schönem Wetter draußen musiziert, das Kondenswasser, das beim Blasen entsteht, wurde in Schalen mit Desinfektionsmittel aufgefangen, die Tischgemeinschaft war festgelegt, das Tischkanonsingen erfolgte mit Mundschutz und es gab keine gewohnten Spiele am Abend. Ja, - vieles war anders als gewöhnlich.

„Was war denn nicht so gut auf der Freizeit?“, wurde einer unserer Jungbläser Zuhause gefragt. „Das sie so schnell vorbei war“, lautete die Antwort. - Auf Wiedersehen also bis Februar, denn da startet die nächste Bläserrüste und wir werden wohl wieder mit dabei sein.

Maraike Schäfer
Kantorin in Gransee

Paul-Gerhardt Medaille für die Bläserarbeit in Coronazeiten!

Berlin, 21. Oktober 2020 – Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) zeichnet am heutigen Mittwoch Ehrenamtliche für Ihr herausragendes Engagement während des Corona Lockdows aus. Drei Frauen und drei Männer aus Berlin und Brandenburg erhalten dafür die Paul-Gerhardt-Medaille. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Kirchenleitung jedes Jahre ehrenamtlich tätige Menschen für ihre herausragende Arbeit. Die Geehrten stehen dabei auch stellvertretend für die vielen Ehrenamtlichen, die in ähnlicher Weise Großes geleistet haben und weiterhin leisten.

Carsten Haase ist ehrenamtlicher Kreisposaunenwart und Leiter des Posaunenchores Müllrose im Kirchenkreis Oderland-Spree. Er organisiert und führt zusammen mit vielen anderen Ehrenamtlichen Bläsermusiken bei Open-Air-Veranstaltungen im öffentlichen Raum, auf Dorfplätzen und vor öffentlichen Einrichtungen durch. Gerade in den Zeiten der Corona-Pandemie wird so auf sehr unmittelbare Weise das Evangelium hörbar und kirchliches Engagement sichtbar.

Diethelm Baaske  leitet den Wilhelmshorster Bläserchor. Er stand bei Wind und Wetter allein, zu zweit und - als es wieder möglich wurde – zusammen mit dem Bläserchor vor Seniorenheimen und Kirchen in Beelitz, Caputh und Wilhelmshorst. Zudem begleitet er seit Ende April mit dem Bläserchor die Gottesdienste, die vor den Kirchen gefeiert werden. Es ist ihm gelungen, über einen langen Zeitraum Bläserinnen und Bläser zu motivieren, diesen Dienst wöchentlich zu leisten, was in den Gemeinden mit großem Dank aufgenommen wurde.

Gloria Schade leitet den Posaunenchor Gorgast/Manschow. Gemeinsam mit vielen andern Ehrenamtlichen hat sie Bläsermusik im öffentlichen Raum, auf Dorfplätzen und vor öffentlichen Einrichtungen im Kirchenkreis Oderland-Spree organisiert und tut es weiter. Gerade in den Zeiten der Corona-Pandemie wird so auf sehr unmittelbare Weise das Evangelium hörbar und kirchliches Engagement sichtbar

Frohe Ostern!

2020 gab es ein Corona-bedingtes Aufmunterungsfilmchen der Posaunenwart*innen. Schaut es euch an:

70 Jahre Advents- und Weihnachtsmusik in Berlin!

"Schon 70 Jahre ein Fest" – die Advents- und Weihnachtsmusik in der Bischofskirche St. Marien in Berlin, jedes Jahr am Samstag vor dem 2. Advent. 2019 feierten wir Jubiläum. Lest am besten hier:

Letzte Änderung am: 10.09.2021